Jahresrückblick 2025 – Institut für Ost-West Medizin

Das Jahr 2025 war für das Institut für Ost-West Medizin von fachlicher Kontinuität, lebendigem Austausch und wachsendem Interesse an der Tibetischen Medizin geprägt.

Besonders erfreulich war, dass die Tibetische Medizin auch in diesem Jahr neue Freundinnen und Freunde gewinnen konnte. Viele Interessierte setzten sich sowohl mit einzelnen Aspekten als auch mit der Ausbildung in Tibetischer Medizin auseinander. Die zahlreichen Begegnungen und Gespräche erwiesen sich als bereichernd und inspirierend.

Kongresse, Kooperationen und fachlicher Dialog

Im Rahmen der Kooperation mit der Deutschen Ärztegesellschaft für Akupunktur (DÄGfA) gestaltete Sonja Maric während der Akupunkturwoche einen Spezialkurs zur Tibetischen Medizin unter dem Titel „Wer Wind sät …“. Der Kurs eröffnete neue Perspektiven auf psychosomatische Zusammenhänge und lieferte wertvolle Impulse für die ärztliche Praxis.

Darüber hinaus war das Institut auf dem DGfAN-Kongress in Erfurt vertreten. Dort hielt Sonja Maric einen Vortrag und Workshop zum Thema „Psychosomatische Erkrankungen verstehen und behandeln“, mit Fokus auf die praxisnahe Anwendung tibetisch-medizinischer Konzepte im psychosomatischen Kontext.

Eine aktive Teilnahme mit einem gut besuchten Kurs erfolgte zudem auf dem größten TCM-Kongress Europas in Rothenburg, wo Sonja Maric seit über 15 Jahren ausgewählte Aspekte der Tibetischen Medizin kontinuierlich in Seminaren vorstellt und vertieft.

Auch beim TAO-Kongress in Graz, der seit Jahrzehnten wichtige Impulse in der integrativen Medizin setzt, wurde die Tibetische Medizin im Rahmen eines Workshops vorgestellt. Im Mittelpunkt stand das Kongressthema Verdauung, das aus tibetisch-medizinischer Sicht beleuchtet und in einen ganzheitlichen medizinischen Kontext eingebettet wurde.

Dank & Ausblick

Ein herzlicher Dank gilt allen Teilnehmenden, Kooperationspartnern und Interessierten für ihr Vertrauen und den wertvollen fachlichen Austausch.

Ausblick 2026

Im kommenden Jahr steht der Relaunch der Website des Instituts für Ost-West Medizin im Fokus. Ziel ist es, Inhalte klarer zugänglich zu machen und die Tiefe sowie Vielschichtigkeit der Tibetischen Medizin noch besser abzubilden.

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Verdauung ist mehr als Bauchgefühl

Tibetische Medizin auf dem TAO-Kongress 2025

Verdauung ist mehr als Bauchgefühl: Die Tibetische Medizin versteht sie als zentrale Grundlage von Gesundheit und als mögliche Wurzel vieler chronischer Beschwerden. Dieses Thema stellte Sonja Maric beim TAO-Kongress 2025 in den Mittelpunkt ihres Beitrags.

Aus tibetisch-medizinischer Sicht geht Verdauung weit über den Magen-Darm-Trakt hinaus. Sie beeinflusst Stoffwechsel, Energiehaushalt und das Zusammenspiel von Körper und Geist. In diesem ganzheitlichen Verständnis eröffnen sich neue therapeutische Zugänge bei Magen-Darm-Beschwerden und funktionellen Erkrankungen.

Im Rahmen des Workshops zeigte Sonja Maric, wie Ernährung, Lebensstil, Heilpflanzen und äußere Therapien ineinandergreifen und gemeinsam zur Stabilisierung des gesamten Systems beitragen können. Praxisnahe Fallbeispiele verdeutlichten, dass eine gestärkte Verdauung häufig weitreichende positive Effekte hat.

Wer sich vertieft mit diesem Ansatz beschäftigt, erkennt: Die Tibetische Medizin ist mehr als ein medizinisches System. Sie lädt dazu ein, Gesundheit als Balance zu verstehen – und Verdauung als einen zentralen Schlüssel dazu.

Kurs auf dem TCM Kongress Rothenburg

Wenn das innere Feuer brennt, fließt das Leben.
Auf dem TCM Kongress Rothenburg war die Tibetische Medizin erneut mit einem praxisorientierten Kurs vertreten. Sonja Maric widmete sich dabei dem zentralen tibetisch-medizinischen Konzept des Medrod, der Verdauungshitze als Grundlage von Gesundheit.

Verdauung in der Tibetischen Medizin

In der Tibetischen Medizin gilt Medrod als zentrale Kraft des Körpers. Die Verdauung beeinflusst nicht nur die Verarbeitung von Nahrung, sondern auch Stoffwechsel, Energiehaushalt und das Gleichgewicht von Körper und Geist. Störungen der Verdauungshitze können aus tibetisch-medizinischer Sicht an der Entstehung vielfältiger Beschwerden beteiligt sein.

Der Kurs vermittelte ein fundiertes Verständnis dafür, wie sich Verdauungshitze klinisch zeigt und welche therapeutischen Ansätze sich in der Praxis bewährt haben. Neben theoretischen Grundlagen standen konkrete Bezüge zum Praxisalltag im Vordergrund.

Der gut besuchte Hands-on-Kurs richtete sich an Ärztinnen, Therapeuten und medizinisch Interessierte, die ihr Wissen zur Verdauung in der Tibetischen Medizin vertiefen und integrative Perspektiven in ihre Arbeit einbeziehen möchten.

Video-Ankündigung

Ergänzend wurde der Kurs im Vorfeld auch in einem kurzen Video vorgestellt, das einen Einblick in Thema und Ansatz gibt:

👉 zum Video

Tibetische Medizin auf dem Kongress der DGfAN in Erfurt

Vortrag und Workshop: „Psychosomatische Erkrankungen verstehen und behandeln“

Im Rahmen des Kongresses der Deutschen Ärztegesellschaft für Akupunktur und Neuraltherapie (DGfAN) in Erfurt hielt Sonja Maric einen Vortrag und Workshop zur Tibetischen Medizin mit dem Schwerpunkt psychosomatische Erkrankungen.

Im Mittelpunkt standen Konzepte der Tibetischen Medizin zum Verständnis psychosomatischer Zusammenhänge sowie deren Bedeutung für Diagnostik und Therapie im ärztlichen Alltag. Besonderes Augenmerk galt dabei dem rLung-Prinzip (Wind) und seiner Rolle bei funktionellen und psychosomatischen Beschwerdebildern.

Der fachliche Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus Akupunktur, Neuraltherapie und weiteren komplementärmedizinischen Fachrichtungen war offen, konzentriert und praxisnah.

🎥 Kurzer Eindruck vom Kongress
Ein kurzer, atmosphärischer Videoclip gibt einen Eindruck aus dem Vortrag und greift das Thema Wind (rLung) in der Tibetischen Medizin auf.

Jahresrückblick 2024 – Institut für Ost-West Medizin

Ein besonderes Ereignis im Frühjahr war die Teilnahme am ersten internationalen Akupunkturkongress Kroatiens im April 2024. Der Kongress fand im traditionsreichen Küstenort Opatija, der „Königin der Adria“, statt und markierte einen wichtigen Meilenstein für die Akupunktur- und Integrativmedizin in Kroatien.

Sonja Maric war eingeladen, die Tibetische Medizin in einem Vortrag sowie in einem gut besuchten Workshop vorzustellen. Unter dem Thema „Tibetische Medizin für die tägliche Praxis“ standen personalisierte Therapiekonzepte sowie Anregungen zur Patientenschulung im Mittelpunkt. Das Interesse der Teilnehmenden und die konstruktiven Rückmeldungen machten diesen Beitrag zu einer gelungenen Premiere. Ein besonderer Dank gilt den Organisatorinnen und Organisatoren dieses ersten Akupunkturkongresses in Kroatien.

ICMART-Weltkongress für Akupunktur in Korea

Ein weiterer Höhepunkt des Jahres war die Präsentation der Tibetischen Medizin auf dem ICMART-Weltkongress für Akupunktur im September 2024. Auf der Insel Jeju (Korea) bot sich die Gelegenheit, tibetisch-medizinische Konzepte in einen internationalen fachlichen Austausch einzubringen und einem globalen Publikum vorzustellen.

Etablierte Kongresse im deutschsprachigen Raum

Auch 2024 war das Institut wieder auf bewährten Fachkongressen im deutschsprachigen Raum vertreten. Auf dem DGfAN-Kongress in Erfurt, der im historischen Ambiente der Stadt stattfand, hielt Sonja Maric den Vortrag „Tibetische Medizin: Individualmedizin für heute“ und leitete den Workshop „Konstitutionsanalyse für den Praxisalltag“.

Darüber hinaus erfolgte die Mitwirkung an der 38. Internationalen Akupunktur-Woche der Deutschen Ärztegesellschaft für Akupunktur (DÄGfA) in Bad Kissingen. Im Fokus stand die Anwendung der Tibetischen Konstitutionsmedizin in der Praxis, mit konkreten Impulsen für Diagnostik und Therapie im ärztlichen Alltag.

Rückblick

Das Jahr 2024 machte deutlich, dass die Tibetische Medizin auf internationaler und fachübergreifender Ebene auf zunehmendes Interesse stößt. Die Einladungen, die gute Resonanz der Teilnehmenden und der fachliche Austausch unterstrichen die Bedeutung individualisierter und ganzheitlicher Ansätze im heutigen Gesundheitswesen.